Da ist was faul in Klein Dürnspitz 

In der Gemeinde Klein Dürnspitz in der Wachau finden Buben beim – verbotenen – Spielen in einer Baugrube menschliche Knochen. Schnell entstehen Vermutungen und Gerüchte, um wen es sich dabei handeln könnte – ein Erntearbeiter oder doch der vor Jahren verschwundene Pfarrer, sicher ist nur, dass es kein Zeitgenosse der Venus von Willendorf ist. Major Paul Eigner ist auf Urlaub in seinem Heimatort und wird den Ermittlungen zugewiesen. Obwohl Paul Eigner Familie in Klein Dürnspitz hat, wird er als „Wiener“ gesehen und die lokale Bevölkerung gedenkt nicht, einem Außenstehenden sachdienliche Hinweise zu geben. Dazu kommt, dass die Koordination mit dem Landeskriminalamt, dem Chef in Wien und dem örtlichen Kollegen auch nicht friktionsfrei ist. Lisa Lercher beschreibt die handelnden Personen und das dörfliche Leben sehr anschaulich, der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und die Lösung des Kriminalfalles so gar nicht vorhersehbar. Alles in allem ein sehr lesenswerter Wachau-Krimi!  Angela Schwarz

Lisa Lercher: Faule Marillen. Ein Wachau-Krimi. 272 Seiten. Haymon Verlag, Innsbruck 2015
EUR  13,40

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