Let’s spend an egg together!

Was hat das Ende des fordistischen Modells des Familienlebens mit embryonaler Stammzellenforschung zu tun? Wie hängt die Deregulierung von Arbeitsverhältnissen mit dem Reproduktionstourismus zusammen? Was bedeutet der Begriff „klinische Arbeit“? Welche Implikationen hat es, wenn wir den Verkauf von Gewebe explizit als Arbeit betrachten? Zu welchen Gesundheitsrisiken für Frauen führt der globale Eizellenmarkt? Was lässt sich daraus lernen, wenn hegemoniale Formen der Produktion von der Peripherie aus untersucht werden? Wie spielen Vertrags- und Familienrecht in der Reglementierung von Leihmüttern zusammen? Wieso erinnert die Vorstellung biologischer Vererbung so stark an neuzeitliches Erbschaftsrecht? Wie wurde Frauenarbeit reproduktiv? Welche Rolle spielten die Gewerkschaften hierbei? Welche Beschränkungen liegen dem Marxschen Konzept der abstrakten Arbeit zugrunde? Warum ist die weit verbreitete Imagination der Tradition als Form der Kritik so hoffnungslos kontraproduktiv? Warum sollten wir vorsichtig sein, wenn wir von einer Krise der sozialen Reproduktion sprechen? Und last but not least: Ist uns der Wunsch nach gelebten Alternativen zur Familie abhandengekommen? Diese und andere spannende Fragen behandelt der schmale, inhaltlich dichte Band. Empfehlung! Renate Nahar

Sie nennen  es Leben, wir  nennen es Arbeit.  Biotechnologie,  Reproduktion und Familie im 21. Jhd. Hg. von Kitchen Politics.  52 Seiten, edition assemblage, Münster 2015 EUR 9,80

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