Trau nur dir selbst!

Nika wacht auf und findet Chaos vor, nicht nur in ihrer Umgebung, sondern auch in ihrem Kopf. Ihr fehlt die Erinnerung an die letzten Tage. Beim Versuch, sich zu erinnern, kommt sie in allerlei Schwierigkeiten. Immer wieder hat sie Flashbacks, welche Nika im letzten Moment retten, und schließlich kommt doch noch die Wahrheit ans Licht. Zwar zieht sich die Geschichte anfangs etwas, später findet man dann allerdings heraus, dass scheinbar unwichtige Ereignisse zusammenhängen und für die Auflösung der Geschichte wesentlich sind. Wie in vielen ihrer Romane schafft es Ursula Poznanski auch diesmal, die Story durchdacht umzusetzen. Das Ende war allerdings eher enttäuschend. Nach sämtlich gut vorbereiteten Schritten, Plotpoint über Plotpoint rechnet die Leserin mit einem für Poznanski typisch schockierendem Schluss. Für mich wirkt es ein wenig so, als ob man nach all dem detaillierten Aufbau schluss¬endlich doch den leichtesten Weg gewählt hätte. Eigentlich bin ich ein Fan von logischen Erklärungen, aber bei dieser Geschichte hat es meiner Meinung nach nicht gepasst.

Minou Reifenauer (15)

Ursula Poznanski: Aquila. 432 Seiten, Loewe, Bindlach 2017 EUR 17,50 ab 14 J.

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