Editorial

Liebe Leser*innen!

cover_wd_022016Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, wieder gibt es eine neue Ausgabe des WeiberDiwan prall gefüllt mit neuer Lektüre. Gerade um diese Jahreszeit beschleicht manche das Gefühl, das Vergehen der Zeit besonders wahrzunehmen. Zeit ist auch ein wichtiges literarisches Motiv, und so haben wir für die Releaseveranstaltung zu diesem Heft die Autorin Almut Tina Schmidt eingeladen, die am 2. Dezember in der Buchhandlung Chicklit aus ihrem Roman „Zeitverschiebung“ gelesen hat. Die Rezension zum Roman gibt es hier.

Den Schwerpunkt in dieser Ausgabe bildet ein Interview mit Angelika Reitzer, die Autorin, Literaturwissenschaftlerin und gleichzeitig eine Verantwortliche des Kunstvereins „Alte Schmiede“ in Wien ist, in dem immer wieder Lesungen abgehalten werden. Unsere Redakteurin Margret Lammert befragte sie zu den Produktionsbedingungen im Literaturbetrieb und speziell die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Branche. Reitzers Antworten geben dazu sehr interessante Einblicke.

Aus der Fülle von Büchern haben sich außerdem zwei weitere Schwerpunktthemen ergeben, weshalb wir die jeweiligen Rezensionen zusammen präsentieren, obwohl sie aus unterschiedlichen Genres kommen. Unter dem Titel „Vegetarische Facetten“ finden sich zwei Kochbücher, eines davon „La Veganista“ von Nicole Just, der verstörende Roman „Die Vegetarierin“ der Koreanerin Han Kang sowie der neueste Krimi von Eva Rossmann „Gut aber tot“. Unter dem Titel „Leben auf dem Land“ findet sich unter anderem die Besprechung des reich illustrierten Sachbuchs für alle Altersstufen „Auf dem Land“ von Julia Rothe, und wir lernen „Die Schäferin von Yorkshire“ Amanda Owen und ihr Leben mit neun Kindern, 900 Schafen und einem Mann kennen.

Zu guter Letzt noch der Hinweis auf unsere wieder gut und vielseitig gefüllten Kinderbuchseiten, darunter ein Bilderbuch zum Thema Transgender „Teddy Tilly“ von Jessica Walton, ein Bilderbuch zum Themenkomplex Flucht „Das Mädchen von weit weg“ von Annika Thor oder passend zur Jahreszeit weihnachtliche Kurzgeschichten in „O’ Du Fröhliche“ von Renate Welsh.

Wir wünschen spannende Lektüre!

Die WeiberDiwan-Redaktion