Termine

  • Lesung von Maria Stern am 21. Jun 2017 19:30.
    Maria Stern liest aus ihrem ersten Krimi „Acetat“, welcher unter anderem das Thema der häuslichen Gewalt behandelt. – Ein wichtiges Thema, welches oft verharmlost wird, aber die Tatsachen sprechen eine andere Sprache.
    „Ich will die Scheidung“, sagt die Frau zu ihrem eifersüchtigen Ehemann. Mit einer Eifersuchtsszene, die mit häuslicher Gewalt an der Frau endet, beginnt der vorliegende Kriminalroman „Acetat – Clara Cobans erster Fall“. Die Hauptroman gur Clara Coban ist selbstbewusst, eigensinnig, sensibel und geht keinem Kon ikt aus dem Weg. Sie löst mit Wiener Humor, aber auch mit realistischen ernsten Hintergründen als Kommissarin der Wiener Kriminalpolizei ihre ersten Fälle. Sie setzt sich engagiert für die Rechte der Frauen im Kampf gegen die häusliche Gewalt ein.Nicht alle sind von ihren eigenmächtigen Methoden, wie sie die Kriminalfälle löst, begeistert. – Schließlich wird sie während ihren Ermittlungen auch selbst zum Opfer. Sie fühlt sich gesundheitlich seit Wochen geschwächt. Wer oder was steckt wirklich dahinter?
    [...Auszug aus der Rezension von Veronika Reininger, „Alternative“ 12-2016]
  • Lesung mit Almut Tina Schmidt am 2. Dez 2016 19:00. Wir präsentieren das neue Heft und laden zu einer Lesung aus "Zeitverschiebung" von Almut Tina Schmidt Eine Liebesgeschichte: Die Ich-Erzählerin fährt zu einer Hochzeit, lernt den Ex-Freund der Braut kennen, verliert ihn wieder aus den Augen, doch dann – nein, was dann passiert, wird nicht verraten, auch wenn die Erzählerin sich selbst durchaus gerne vorgreift, vor und zurück springt, quer durch die Zeitebenen, immer im Schatten von Jack Kerouacs ereignisreicherem Leben. Über den schreibt sie ihre Diplomarbeit; und immerhin fühlt sich der Termindruck kurz vorm Abgabedatum nach Ausnahmezustand und Abenteuer an – so dass sie darüber beinahe versäumt, was ihr wenig aufregendes, aber umso hektischeres Leben doch an Erfahrungen und Begegnungen zu bieten hat. Neben prekären Jobs und wild gemischten Gefühlen in verschiedenen Freundschafts- und Familienkonstellationen gibt es auch für sie das Glück des richtigen Moments. Selbstironisch zelebriert die Erzählerin ihre Sehnsucht nach den großen Geschichten, nach dem wirklichen Leben – bekannt aus Film, Funk, Fernsehen, Literatur und Internet –, während sich das Hier und Jetzt oft genug als unspektakulär erweist. Sie ist bestens vernetzt und stets aktuell darüber informiert, was es alles zu verpassen gibt; als chronische Zuspätkommerin weiß sie, dass das Wesentliche längst vorbei ist, aber im Nachhinein alles auch anders aussehen kann. Almut Tina Schmidt: Zeitverschiebung. Droschl 2016
  • Literarisches Queertett zu Coming of Age-Literatur am 29. Nov 2016 20:00.
    Zum dritten Mal lädt die STICHWORT-Reihe des Literarischen Queertetts zu einem spannenden Abend: Susanne Hochreiter, Karin Ballauff, Ursula Knoll und Meike Lauggas stellen folgende Bücher kurz vor und laden zur gemeinsamen Diskussion u.a. über Erwachsenwerden und Altern, lesbisches Begehren und Selbstbefreiung.
    Patricia Highsmith: Carol oder Salz und sein Preis (1952 unter Pseudonym)
    Marlen Haushofer: Eine Handvoll Leben (1955)
    Elisabeth Schmidauer: Das Grün in Doras Augen (2016)
    Birgit Utz: Smalltown Blues (2012)
    Elisabeth Etz: Alles nach Plan (2015)
    Ausführlichere Informationen:
    Nur für Frauen, Transgenders willkommen
  • Jenny Erpenbeck liest aus „GEHEN, GING, GEGANGEN“ am 31. Mai 2016 19:00. Moderation: Meike Lauggas (WeiberDiwan) Auf Einladung der feministischen Rezensionszeitschrift WeiberDiwan liest Jenny Erpenbeck aus ihrem aktuellen Tatsachenroman über das Wegsehen und Hinsehen, von Krieg, Tod und Flucht, vom ewigen Warten und von alldem, was unter der Oberfläche verborgen liegt. „An einem Donnerstag Ende August versammeln sich zehn Männer vor dem Roten Rathaus in Berlin. Sie haben beschlossen, heißt es, nichts mehr zu essen. Drei Tage später beschließen sie, nun auch nichts mehr zu trinken. Ihre Hautfarbe ist schwarz. Sie sprechen Englisch, Französisch, Italienisch. Und noch andere Sprachen, die hierzulande niemand versteht. Was wollen die Männer? Arbeit wollen sie. Und von der Arbeit leben. In Deutschland bleiben wollen sie. Wer seid ihr, werden sie von der Polizei gefragt. Wir sagen es nicht, sagen die Männer. Das müsst ihr aber sagen, sagen die andern, sonst wissen wir nicht, ob ihr unter das Gesetz fallt und hier bleiben dürft. Die Männer schweigen. Wir müssen prüfen, ob ihr wirklich in Not seid, sagen die andern. Die Männer schweigen.“ Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin geboren. Seit 1999 hatte sie zahlreiche literarische Veröffentlichungen darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr 2012 erschienener Roman „Aller Tage Abend“ wurde von Leser_innen und Kritik vielfach ausgezeichnet. Mit „GEHEN, GING, GEGANGEN“ war Jenny Erpenbeck für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert (Shortlist).
  • Gegen den Strom schreiben am 4. Dez 2015 19:00.
    Anlässlich der Präsentation der neuen Ausgabe des WeiberDiwan laden die feministische Rezensionszeitschrift WeiberDiwan und der Verlag Zaglossus zur Diskussion über queere Bücher. Auch wenn der Begriff "queer" sich jeder endgültigen Beschreibung entzieht, so sagt er doch etwas über diese Bücher aus. Zumindest bezeichnet er ein Schreiben, das versucht, Privilegien und Ausschlüsse zu identifizieren und diese überwindbar zu machen. Besonders Identitätskategorien, entlang derer großer struktureller Druck erzeugt wird, geraten dabei in das Spannungsfeld zwischen Begriffsbestimmung und -auflösung. Im Gespräch fragen wir nach den strategischen Prozessen, die die Autorinnen* dabei für sich entwickeln, und wie diese Strategien beim Publikum ankommen. Auf welche Art kann Gewohntes verändert werden, ohne dabei neue Barrieren zu produzieren? Es sprechen: Lilly Axster, Autorin und Dramatikerin (zuletzt: "Atalanta Läufer_in", Zaglossus 2014) Elisabeth Etz, Kinder- und Jugendbuchautorin (zuletzt: "Alles nach Plan", Zaglossus 2015) Hafdís Erla Hafsteinsdóttir, WeiberDiwan-Rezensentin von "Alles nach Plan" Moderation: Meike Lauggas, WeiberDiwan-Redakteurin  
  • Gender Studies: gegründet – gefeiert – gefährdet ?!?! * _ $ am 23. Jun 2015 20:00.
    Gender Studies sind aus politischen Kämpfen von Feminist*innen hervorgegangen und ein Fach an der Uni Wien – inzwischen aber wieder ohne Professur. Dies passiert parallel zu den Feierlichkeiten anlässlich des 650Jahre Uni-Gründungs-Jubiläum, bei denen Geschlechtergerechtigkeit auch Thema ist. Welche Kämpfe stehen nun an? Oder wieder? Oder war es nie anders? Von der anarchistischen Dreistigkeit aus früheren Zeiten wollen wir uns an diesem Abend inspirieren lassen, Frechheiten der Postmoderne entwickeln und uns mit Absolvent*innen, Studierenden, Lehrenden, Journalist*innen und Interessierten dem Widerständigen widmen.
    Dienstag, 23. Juni 2015, 20 Uhr im U 5, Universitätsstraße 5, 1010 Wien
    mit Sarah Yolanda Koss – Autorin des Coverartikels des neuen WeiberDiwan „Gender Studies im Widerspruch“, Studentin der Poliktikwissenschaften, freie Journalistin
    Elisabeth Eder – Studentin und in der Basisgruppe Gender Studies
    Ulli Koch – Absolventin der Gender Studies, Literaturwissenschaftlerin, Dissertantin, Autorin
    Heide Hammer – Lehrende der Gender Studies und Autorin von „Revolutionierung des Alltags. Auf der Spur kollektiver Widerstandspraktiken“ Moderation: Elisabeth Eder (BAGRU Gender Studies) und Meike Lauggas (WeiberDiwan)anschl. Snacks und Getränke
    Eine Veranstaltung in Kooperation der BAGRU Gender Studies und der feministischen Rezensionszeitschrift WeiberDiwan, die ihr neues Heft mit dem Covertitel zur Situation der Gender Studies präsentiert.
     
  • Lesung Brigitte Kratzwald: Das Ganze des Lebens am 19. Dez 2014 18:00. Die Sozialwissenschaftlerin Brigitte Kratzwald untersucht in ihrem Buch „Das Ganze des Lebens“ zwei selbstorganisierte Wirtschafts- und Lebensformen auf ihr Potenzial als Keimform für gesellschaftliche Veränderungen als Alternative zum kapitalistischen Modell. Sie wird ihr Buch im Rahmen der nächsten WeiberDiwan-Lesung am Freitag 19. Dezember um 18 Uhr im Stichwort (Gusshausstraße 20 1A/B) vorstellen. Am besten den Termin gleich eintragen und kommen. Wir hoffen auch auf eine lebendige Diskussion zu diesem Thema.