Verschlagwortet: Theater

Theater – Liebe

In ihrem zweiten Roman spürt Noëlle Revaz der komplexen Beziehung zwischen der titelgebenden Efina und einem Schauspieler nach, der im gesamten Buch nur T genannt wird. Von einer geradezu stereotypen Szene ausgehend (sie bewundernd im Publikum, er erfolgreich auf der Bühne) entspinnt Revaz dabei die Geschichte einer jahrzehntelangen Anziehung und...

Weibliches Werben im Theater

Vor dem Hintergrund der These, dass Theater ein Ort möglicher Überschreitungen gesellschaftlicher Normen ist, untersucht Natalia Fuhry in ihrer Dissertation drei deutsch- und drei englischsprachige Komödien, in denen zentrale Frauenfiguren um ein männliches Liebesobjekt werben. Dabei geht sie von einem „Mythos Frau“ aus, der durch diese Handlungskonstellationen dekonstruiert werden kann....

Theatrale Fundierungen von Geschlecht

Beate Hochholdinger-Reiterer geht in diesem Buch jenen geschlechtlichen Codierungen nach, die sich in der „Erfindung“ der Schauspielkunst als Kunst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts manifestieren. Dabei möchte sie insbesondere die Widersprüche und Brüche herausarbeiten, die sich im Zuge der Umstrukturierungen des Theaters gerade an Männlichkeits- oder Weiblichkeitszuschreibungen zeigen...

Liebe ist kein Ausnahmezustand

Ein Ehepaar in den mittleren Jahren: Rasmus und Chloe sind seit 20 Jahren verheiratet. Er ist ein verkannter Theaterregisseur, sie liebt ihn – beständig, aufopferungsvoll. In Ermangelung attraktiver Regieangebote in erstklassigen Theatern versuchen sie ihr Glück in der „Dritten Welt“, in einem namenlosen Land, in dem die abgestumpfte Jugend mit...