Ada Lovelance – die erste Programmiererin

In Zeiten der industriellen Revolution kam Ada von klein auf in Berührung mit Maschinen und Technik. Von den Entwicklungen dieser Zeit beflügelt wollte Ada ein fliegendes mechanisches Pferd erfinden. Allen Widrigkeiten zum Trotz – dem Rollenbild einer Frau, der strengen Erziehung ihrer Mutter, ihrer dreijährigen Krankheit – bahnte sie sich den Weg zur Programmiererin. Sie lernte Charles Babbage kennen, der ihr seine analytische Maschine, den ersten Computerentwurf, vorstellte. Für diese Maschine sollte Ada den Algorithmus der Lochkarten, also die Befehle der analytischen Maschine, berechnen. Während Bobbage in der analytischen Maschine ausschließlich eine Rechenmaschine sah, erkannte Ada das Potenzial der heutigen Computer darin. Die Illustrationen dieser Geschichte wurden mit viel Umsicht erst mit Aquarellfarben gemalt, anschließend ausgeschnitten, hierdurch entstand ein 3D-Effekt. Die komplexen Vorgänge der Geburtsstunde der Computer und Programme werden auf spielerische und liebevolle Weise erklärt. Eine unbedingte Leseempfehlung.

jaw

Fiona Robinson: Ada Lovelance und der erste Computer. Illustriert von Fiona Robinson. 40 Seiten, Knesebeck, München 2017 EUR 13,40 ab 6 J.

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