Verschlagwortet: Klassismus
Es ist erfreulich, wenn Klassenerfahrungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, denn es sind vor allem ökonomische Voraussetzungen, die den Status in einer Gesellschaft bestimmen. Es geht in dem kollektiven Beitrag nicht nur um Lohnarbeitserfahrungen, sondern auch um Primärsozialisationsprägungen und soziale Mobilität. Anhand eines qualitativen Fragebogens wurden Gespräche mit elf Frauen geführt....
Die aufstrebende Londoner Anwältin Tessa Ensler kommt aus der Arbeiterklasse und ist daher in beruflichen Kreisen eher eine Außenseiterin. Als Verteidigerin wird sie für ihre souverän geführten Kreuzverhöre der Opfer in beruflichen Kreisen geschätzt. Als sie eines Tages selbst Opfer einer Vergewaltigung wird, erstattet sie Anzeige. Ihr wird bewusst, dass...
Rudegirl beschreibt das Aufwachsen der US-amerikanischen Germanistikprofessorin Priscilla Layne, deren familiäre Herkunft aus der Karibik sie für die anderen Schwarzen Mädchen als „nicht schwarz genug“ befinden lässt, weswegen sie ihr den Spitznamen „Oreo“ geben – was soviel bedeutet wie: „außen schwarz, innen weiß“. Die Autorin lässt die Protagonistin in ihrem...
Herkunftsfragen sind in einer Bewegung beachtenswert, da sie ökonomische Verhältnisse offen legen und damit auch Verhaltensmuster und Machtverhältnisse erklären. Die Sozialwissenschaftlerin Roßhart beweist anhand von qualitativen Interviews und verschiedensten Textformen (Zeitschriftenartikel, Flugblätter und andere), dass Klassenwidersprüche in der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung der 1980er und 1990er Jahre behandelt wurden. Es...