Schlagwort: Wien

Feministinnen schreiben Geschichte

Wiener Feministinnen der 1970er Jahre haben neuerlich ein Buch zur eigenen Geschichte an den Anfängen dieser Phase der Frauenbewegung vorgelegt, das vier von ihnen herausgegeben haben. Der umfangreiche Band verwebt thematisch geordnet Texte von 25 zumeist namentlich angeführten Protagonistinnen, in denen sie aus heutiger Perspektive über diese Zeit erzählen, weiters...

Texte zum Frauentag

Bereits im dritten Jahr erscheint die Sammlung von Lesungstexten zum Frauentag. Es ist eine Sammlung sehr unterschiedlicher Textsorten, von Lore Heuermanns atemloser Nacherzählung der Grenzerfahrung Geburt bis zu Gedichten der chinesischen Lyrikerin Zheng Xiaoqiong über Wanderarbeiterinnen im heutigen China, die Mundartgedichte von ElisRotter, die Ode an die Mumu und das...

Alltag zwischen Wien und Bratislava

Die Autorin berichtet sehr detailliert aus ihrem Alltag zwischen Wien und Bratislava. Sie arbeitet als Krankenschwester und entdeckt Laufen als ihr Hobby. Der Alltag mit seinen täglichen Verrichtungen bildet das Buch, hineingeflochten findet sich die Handlung. Diese ist vor allem die Begegnung mit dem Tod, vielmehr mit dem Sterben an...

Millenium City meets Lange Gasse

Tschulie, oder Julia, ist 17 Jahre, hat keine Ausbildung und arbeitet in einem Sonnenstudio. Sie wohnt noch bei ihrer Mutter, die die Wohnung aber lieber für sich haben möchte um ihren Lover einziehen lassen zu können. In ihrer Freizeit hängt Tschulie mit Michelle ab, sie gehen in Einkaufszentren oder in...

Ferien mit Frau Neudeck

Elli wäre so gerne auf Schiurlaub gefahren, doch kurzfristig haben beide Eltern doch etwas Wichtigeres vor, arbeiten nämlich. Das kennt Elli schon. Zum Glück lernt sie bei der Suche nach einer entlaufenen Katze die Nachbarin Frau Neudeck kennen, die einspringt, als auch noch Ellis Babysitterin ausfällt. Das Mädchen und die...

Vina in Vienna: Kimchi forever!

Vina Yuns zweiteiliger Comic „Homestories – Koreanische Diaspora in Wien“, der auch nur gemeinsam erworben werden kann, ist dieses Jahr erschienen. In Teil Eins ist das Verweben der mündlichen Geschichten ihrer Mutter mit denen anderer Frauen, die in einem ähnlichen Zeitraum aus Südkorea nach Europa gekommen waren, zentral. „Gastarbeiterinnen“ sollten...

Leben nach dem Ende?

Wien? Eine Stadt in Trümmern. Das urbane System ist zerbrochen, was bleibt, sind Einzelteile, ver-einzelte Akteur_innen, die höchstens zu zweit oder in kleinen Gruppen – ja was? – ihren Tod hinauszögern oder wenigstens den Zeitpunkt selbst bestimmen, überleben, oder doch leben wollen? Karin Peschka erzählt in ihrer „Autolyse Wien“ in...

Wien – gestern und heute

Susanne Scholl spannt in ihrem in Wien spielenden Roman „Wachtraum“ einen weiten Bogen von der Zeit des Zweiten Weltkriegs in die Gegenwart und wechselt dabei immer wieder zwischen der Sicht ihrer wichtigsten ProtagonistInnen. Fritzi wächst in der Zwischenkriegszeit in einer jüdischen Familie in Wien auf. Gemeinsam mit ihrer Schwester flieht...

Marillen in Wien

Elisabetta wohnt seit ihrer Kindheit in den 1940er Jahren in Wien mit einem Marillenbaum im Garten. Der Keller wird regelmäßig mit neuen Marmeladegläsern gefüllt. Elisabetta lebt mit den Erinnerungen an den Verlust ihrer Familie im Holocaust und spricht mit den Geistern ihrer Schwestern, die sich ganz schön einmischen in ihr...

Tippen und Shimmy Tanzen

Wien in den 1920er Jahren. Neue Freiheit nach dem Weltkrieg – Kino, Tanzen, vage Zukunftspläne. Das sind die Dinge, die das Leben von Susi Urban prägen. Der Vater ist gefallen, die Mutter kann das Familiengeschäft nicht halten und lebt mit ihren zwei Töchtern sehr bescheiden in der Vorstadt. Susi versucht...