Verschlagwortet: Wien

artsy, edgy, leer

Liv bewegt sich durch Wien, durch kalte WG-Zimmer, durchzechte Nächte, und Beziehungen – immer auf der Suche nach einem Punkt, an dem sie sich selbst greifen kann. Sie ist zwischen überall und nirgendwo, spürt sich und ihren Körper kaum – und die Wiener Kulturszene hilft ihr nicht dabei, das zu...

Melodie in Moll

Aus der Sicht eines Schulmädchens schildert Else Feldmann den Alltag im proletarischen Milieu in Wien Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Alltag ist geprägt von allgemeiner Armut und persönlicher Trauer. So ist etwa die Schwester schwer krank und stirbt schließlich. Für die Protagonistin ein schwerer Verlust, da die Beziehung zur Schwester...

Blick von unten

In ihrem vermutlich kurz vor dem 1. Weltkrieg entstandenen Roman beschreibt Else Feldmann das Leben im proletarischen Wien. Parteilich steht die – selbst in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene – Autorin und aktive Sozialistin an der Seite jener, die gesellschaftlich und politisch an den Rand gedrängt werden: Fabriksarbeiterinnen, deren Kinder oder Waisen...

Unterwegs im Wien der 80er und 90er

Die 1980er und 90er in Wien: Von dieser gerne als legendär gerühmten Epoche erzählen in Branntweiner, Blue Box und Bermuda Dreieck vierzehn Männer und vier Frauen, die meist zum Studium aus den Bundesländern kamen und uns in diesem Buch sehr persönliche Einblicke in ihre Jugendjahre verschaffen. Wobei sich durch die...

1848 als Revolution bürgerlicher Männer?

Gabriella Hauch stellt im 212. Band der Wiener Vorlesungen die Akteur*innengruppen der Revolutionsmonate 1848 vor. Dabei hebt sie die divergierenden Ziele, Widersprüche und Gleichzeitigkeiten innerhalb und zwischen den Gruppen hervor. Hauchs Analyse zeichnet sich durch eine geschlechtersensible Perspektive aus, ist aber nicht auf diese beschränkt und inkludiert auch Differenzkategorien wie...

Schutzbundenkelinnen

Im dritten Teil der Trilogie über die Geschichte einer sozialistischen Wiener Familie stehen die Enkelinnen im Mittelpunkt. Angelehnt an die Realität, aber doch auch fiktiv, erzählt die Autorin Ljuba Arnautović in knapp gehaltener Sprache über Kindheit und Jugend von sich und ihrer Schwester. Ihr Vater Karl kehrt in den 1950er...

Eine Prachtrose und ihre Gärtnerin

Toni ist die Besitzerin der Gärtnerei und Blumenhandlung Schubert am Wiener Rosenhügel. Als sie einen Stammkunden, den Gartenbuchautor Gerd Dehmann, aufsucht, findet sie ihn sterbend neben einer Rose. Toni kann gar nicht anders, als sich in die Ermittlungen einzumischen, immerhin geraten einige ihrer Angestellten und Familienmitglieder nicht nur in Gefahr,...

„Sich verbessern“ als Maxime

„Ein verzweifeltes Mädchen, das Arbeit sucht, macht die Leute reizbar. Ein Dirndl, das sich verbessern möchte, weil es mehr kann, macht die Leute neugierig“ (S. 49f). Diesen Ratschlag erhält Genoveva, eine der Hauptfiguren des Romans, in Wien. Sie wird diesem Ratschlag folgen und mehr aus sich machen, eine eigene Wohnung...

Eine brillante Avantgardistin

Die Architekturpionierin Margarete Schütte-Lihotzky erlebte rasante gesellschaftliche, politische und last but not least architektonische Veränderungen. 1897 geboren, wurde sie selbst eine Ikone der Moderne und eine der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit. Wie hat ihre Geburtsstadt sie geprägt und welche Lebensstationen finden sich hier? Biografische Details über Kindheit und Lehrjahre an...

TelAviVienna

Die israelische Künstlerin Aviram war noch nie in Wien und die österreichische Autorin Landerl noch nie in Tel Aviv. Aviram zeigt Landerl ihr Tel Aviv in Fotografien und Landerl beschreibt für Aviram ihr Wien. Beide Frauen leben inzwischen an anderen Orten und berichten über Städte, in denen sie gelebt haben....