Im Rückblick auf ihre Kindheit in einer ostdeutschen Kleinstadt beschreibt die 1934 geborene Tilli ziemlich genau den Alltag in einer nicht von den Nazis begeisterten, aber aus persönlichen Gründen (ein gehörloser Bruder ist von Sterilisation bedroht) offiziell angepassten Familie. Es treten die typischen Schwierigkeiten auf: Der Vater wird seit seinen...
Die sorgfältig aufgebaute und gut lesbare Studie, die aus der Dissertation der Autorin hervorgegangen ist, nutzt in flexibler Weise das Konzept der Intersektionalität. Mithilfe von zwölf Interviews nähert sie sich der Frage an, wie die Kategorien Alter, Leben in der DDR bzw. Ostdeutschland, und Geschlecht die Selbstpositionierung älterer Frauen aus...
Berufstätigkeit von Müttern war in der DDR und sei auch heute noch in Ostdeutschland selbstverständlicher – dies ist die Ausgangserzählung, der Astrid Baerwolf in ihrer umfangreichen ethnografisch angelegten Studie nachgeht. Sie versucht dabei die Frage zu klären, inwieweit sich das Verhältnis von ostdeutschen Müttern zu ihrer Berufstätigkeit verändert hat und...
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