Verschlagwortet: Misogynie

Mädelsabend in Tokyo

Erikos Haare sitzen, ihr Outfit ist modisch, ihre Haut makellos. Sie ist die erste, die morgens ins Büro kommt, und die letzte, die es abends verlässt. Eriko ist vermeintlich perfekt bzw. strebt sie danach, sämtliche von Eltern, Arbeitgeber und Gesellschaft vorgegebenen Ansprüche zu erfüllen, die an sie als 30-jährige Karrierefrau...

Mit voller Wucht

Judith Goetz, Lydia Haider und Marina Weitgasser setzen sich in Du Herbert mit männlichen Gewalttaten und in Folge daraus männlicher Gewalt auseinander. Ein Jahr lang wurden von Marina Weitgasser die Taten gesammelt, die auf der Startseite von orf.at zu sehen waren – sozusagen an der Spitze des Eisbergs. Lydia Haider...

Gekränktes Anspruchsdenken

Die Journalistin Susanne Kaiser identifiziert in ihrem Buch gekränktes männliches Anspruchsdenken als maßgeblichen Faktor einer sich radikalisierenden ‚Mannosphäre‘. Ziel dieser Bewegung ist die Bekräftigung einer vermeintlich natürlichen Geschlechterhierarchie, die die Akteure ins Wanken geraten sehen. In drei Kapiteln bietet Kaiser einen Überblick über Ideologie, Protagonisten und Vernetztheit der Bewegung. Sie...