Mit dem Ziel, ungerechte Machtstrukturen innerhalb der Academia zu zerschlagen, sammelt der Ratgeber von Schriever et al. mutmachende Hilfestellungen für Frauen*, die ihren Platz innerhalb der Wissenschaften einnehmen möchten. Leser*innenfreundlich wechseln Erklärungen mit Übungen und Erfahrungswissen. Kritisch werden Begriffe & Prozesse einer „erfolgreichen Karriere“ hinterfragt: Was kann persönlicher Erfolg sein?...
Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar haben mit „Gib mir mal die Hautfarbe“ einen äußerst fundierten und praxisorientierten Elternratgeber zum Umgang mit Rassismus bei Kindern und Jugendlichen geschaffen. Die Autor*innen wenden sich einleitend der Bestimmung von zentralen Begrifflichkeiten zu, räumen anschließend mit verhaltenspsychologischen Mythen auf und rahmen ihre Ausführungen stets mit...
Die Autor*innen des Bandes verorten sich selbst in der queeren community und haben teilweise schmerzhafte Erfahrungen mit dem medizinischen System der normativen Geschlechterbinarität gemacht. Aus dieser Motivation heraus geben sie aus ihrer Praxis als Psychotherapeut*innen Antworten auf die Frage: Wie können trans*Personen vor, während und nach ihrer Transition respektvoll und...
Gendermedizin ist ein sehr junges Kapitel in der Geschichte der Medizin und beschäftigt sich damit, wie das biologische und psychosoziale Geschlecht auf Diagnostik, Behandlung und Prävention Einfluss hat. Dieses Buch bringt für medizinische Laien und am Thema Interessierte einen kurzen Überblick und zeigt auf, wie männerzentriert die Medizin in Forschung...
Für das Jahr 2022 möchten wir an dieser Stelle wieder eine Auswahl aus einer in den letzten Jahren anschaulich gestiegenen Menge an feministischen Wand- und Taschenkalendern vorstellen. Kluge Frauen, die unsere Welt bewegten, begleiten uns mit den drei Kalendern aus der ArsEdition durchs kommende Jahr: Der etwa A6 große (vielleicht...
Doch gerade eine Form von Autobiografie ist der Roman „Die Fremde“ von Claudia Durastani. Anhand ihrer Familiengeschichte macht sie das Fremdsein in seinen vielen Facetten greifbar, denn ihre Eltern sind gehörlos und wandern von Italien nach New York aus, um schließlich doch wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren. Sie beschreibt...
Ausgangspunkt dieses schmalen autobiografischen Textes ist die dramatische Konfrontation einer jungen französischen Anthropologin, Nastassja Martin selbst, mit einem Bären im russischen Kamtschatka. Martin, die dabei schwer am Kopf verletzt wird, wehrt sich und überlebt. Der Text beschreibt soziologisch brillant die Umstände der medizinischen Versorgung in Russland und Frankreich und schildert...
Lisa Boloys ist ein wunderbar empathievolles Buch mit Portraits von Eltern, wie sie die sexuelle Identität ihrer Kinder zu verstehen gelernt haben, gelungen. Menschen als Eltern aus den verschiedensten sozialen Kontexten erhalten eine subjektive Stimme. Sie denken darüber nach, wie sie es erlebt haben, nachdem sich ihr Kind von einem...
In der Autobiografie von Nora Eckert schildert sie ihren Weg der Selbstfindung als trans*Frau im Westberlin der 70er Jahre. Als junger Mann flüchtete sie sich auf diese Insel der Seeligen, um dem Wehrdienst zu entgehen, landete im Nachtleben und arbeitete im damals bekanntesten Travestieclub Europas, um dann zu einem fast...
Sie steht in einem weißen Baukasten. Klick. Klick. Bild für Bild rücken die Wandelemente näher, verengen den Raum, bedrängen die Frau. Drücken sie nieder – bis sie verschwindet. Mit der Fotoserie „Die weiße Zelle“ machte die Künstlerin Margot Pilz in den 80ern nicht nur ihren inneren Zustand augenscheinlich. Sie spiegelte...
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