Schlagwort: China

Sei nicht zu traurig Nummer 5001

Xiaolu Guo erzählt rückblickend ihr Heranwachsen in einer von Mao überzeugten Familie im Süden Chinas. Das Buch ist in fünf, auf den Inhalt verweisende Kapitel in Ich-Form erzählt und beschreibt ihr Leben vor allem anhand der Beziehungen, die sie führt oder erlebt. Zuerst in ihrer frühen Kindheit zu ihren Großeltern,...

Chinesische Konturen

Unterschiedliche kulturelle und historische Konstellationen treffen im Roman von Undine Radzevičiūtė aufeinander: hier beschreibt sie in kurzen Sätzen mit viel direkter Rede das Zusammenleben von vier Frauen in einer  EURopäischen Chinatown, dort führt sie die Leserin ins China des 18. Jahrhunderts. Die Protagonistinnen des gegenwärtigen Erzählstrangs, eine dauerrauchende Großmutter, eine...

Anpassung und Widerstand in China

Es geht um eine doppelte Liebesgeschichte: In Form von intimen Tagebucheinträgen und Briefen wird die (Liebes-)Geschichte von Mu, einer Dichterin, und Jian, einem Punkmusiker, die in Peking eine zwanzigjährige Liebesgeschichte verband, erzählt. Wir erfahren durch die Übersetzerin Iona, einer britischen Sinologin, von den Gedanken und Gefühlen der beiden. Iona verliebt...

Liebesdienste für reiche Männer

Kurtisanen sind Geliebte eines Mannes oder mehrerer Männer mit viel Geld und Macht und werden von diesen ausgehalten. Es sind sehr schöne Frauen, die ein großes Talent zu geistreichen Konversationen haben, aber auch Singen oder Musizieren können. Amy Tan erzählt eine Geschichte, die in einem „Salon“ der ersten Klasse in...