Yang Liu feiert seit 2007 große Erfolge mit dem kleinen Büchlein „Ost trifft West“, in dem sie anhand von Piktogrammen in Schwarz und Weiß jeweilige Bilder von Menschen aus dem Westen über jene aus dem (chinesischen) Osten und vice versa veranschaulicht. Eingebettet sind diese Darstellungen in Blau und Rot, sodass...
Mit ihren Fotoserien „Simmeringer Haide und Erdberger Mais 1967 – 1976“ widmete sich die Fotografin Elfriede Mejchar erstmals in Österreich künstlerisch den Randbezirken Wiens. Ihre fotografische Spurensuche an den brachliegenden Grenzen zwischen Stadt und Land, ihr nüchterner Blick auf Industriebauten und ihre konzeptuellen Dokumentationen der materiellen Hinterlassenschaften einer sich rasch...
Während es in Yoko Onos fünzig Jahre zuvor erschienener „Grapefruit“ um konzeptuelle Anweisungen zur politischen Handlungsfähigkeit ging, laden die Handlungs- und Denkanregungenen in „Acorn“ nun zur Auseinandersetzung mir dem eigenen Selbst ein. Himmel, Erde, Klang, Raum, Beziehung sind nur einige der umrahmenden Überbegriffe in denen dazu aufgefordert wird „Ideen in...
Es ist eine erfreuliche Idee, die zwischenzeitlich auf viele Gesetze verteilten Regelungen in einem Buch zusammenzufassen. Zu Beginn befasst sich die Autorin mit den nach dem Kindschaftsrechtsänderungsgesetz möglichen Obsorgekonstellationen. Die nicht juristisch versierte Leserin hat es anfänglich vermutlich ein wenig schwer, da Begriff und Inhalt der Obsorge hier noch keine...
Zwischen Burn-out und Schuldgefühlen, zwischen Schlafmangel und Karriereverlust enden heute viele Eltern, vor allem Mütter, obwohl Kinder doch laut Statistik glücklich machen sollen. Diesem Themenkomplex nähern sich zwei aktuelle Publikationen auf ganz unterschiedlichen Wegen. Karin Steger, Wiener Radiojournalistin und inzwischen vieles mehr, schreibt in ihrem Buch „Hättest halt kein Kind...
In dem kleinen, roten, im UNRAST-Verlag erschienen Büchlein analysieren Eike Sander, Ulli Jentsch und Felix Hansen die Anti-Abtreibungsbewegung in Deutschland (zum Teil auch in Österreich) und richten den Blick auf die Aktionsformen und ideologischen Begründungszusammenhänge der wesentlichen Akteur*innen der selbst ernannten „Lebensschützer“. Sie arbeiten die Zusammenhänge mit antifeministischem, rechtsradikalem und...
Es wird anhand der unterschiedlichen Forschungsstandpunkte und ihrer historischen Ableitungen in dem Einführungsband nachvollzogen, was unter Intersektionalität zu fassen ist. Die Autorinnen stellen weiters fest, dass diese nicht als additives Kategoriensystem verkürzt werden sollte, sondern dass die wechselseitige Beeinflussung der Kategorien „gender, class, race und body“ im Mittelpunkt steht. Ausgangspunkt...
In einem Buch? Schwierig. Aber einen Versuch ist es wert. Dieser mündet in das Festlegen von Themengebieten aus einem westdeutschen Kontext, erörtert durch einen bilanzierend-kontextualisierenden, einen zum Debattenverlauf und einen Text zu einem spezifischen Aspekt. Soweit die Theorie. In der Praxis versucht ein Beitrag des ersten Kapitels „Feministische Theorie und...
„Kühle Drinks in der all-inclusive-Gender-Lounge … statt heißem Geschlechterkampf“ (Hark) verspricht scheinbar so manche_m/_r die Ablösung des Begriffs „Feminismus“ aus Debatten zu gesellschaftlichen Machtfragen durch Gender. In zehn von Anne Fleig zusammengestellten, profunden Texten loten in diesem Sammelband zur Zukunft von Gender neben der Herausgeberin u.a. Cornelia Klinger, Angela McRobbie,...
Mit ihrer überarbeiteten Disseration liefert Elisabeth Wagner einen facettenreichen Beitrag zur SM-Diskussion. Sie hat mit 24 SM-Praktizierenden gesprochen, mehr Frauen als Männer, zwei bezeicheten sich als transsexuell, zwei als lesbisch, drei als bisexuell, zwei als schwul. Schon die bewusste und vielfältige Auswahl ihrer InterviewpartnerInnen zeigt, wie sorgfältig sie vorgegangen ist....
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