Schlagwort: Nachkriegszeit

Eine mikroskopische Brille

Die handgeschriebenen Lebenserinnerungen der im Jahr 1982 verstorbenen jüdischen Journalistin und Autorin Gabriele Tergit wurden nun neu editiert und herausgegeben. Anschaulich beschreibt Tergit die Wirkung in der Zivilgesellschaft auf die politischen Veränderungen in den unterschiedlichen Zeitabschnitten von der Weimarer Republik bis weit in die Nachkriegszeit hinein in Deutschland. Wie kann...

Wenn sich die Wege trennen

Almut und Rosa wachsen in den 1940er Jahren gemeinsam in Böhmen auf. Almuts Eltern versterben früh, und Rosas Mutter Ida nimmt Almut bei sich auf. Ida ist glühende Kommunistin, was ihr jedoch weder die Toten in ihrer Familie noch die Ausweisung als Deutsche aus der tschechoslowakischen Republik nach dem Zweiten...

Unerwünscht und ausgegrenzt

Ein kurzer Augenblick in Großaufnahme aus dem kindlichen Erleben. Christine Nöstlinger erzählt von ihrer Erfahrung, als sie als achtjähriges Mädchen im August 1945 zur Erholung aufs Land geschickt wurde. Dort sollten die Wiener Stadtkinder zur Stärkung frische Luft und genug Essen erhalten. Für das kleine Mädchen, die Protagonistin des Buches,...

Graues Potpourri

Den Rahmen dieses Buches bilden regelmäßige Treffen der 82-jährigen Großmutter mit ihrer studierenden Enkelin, in denen die Lebensumstände junger Frauen im Jahr 1955 und in der Gegenwart im Zentrum stehen. In Rückblicken erzählt die Großmutter von ihrem und dem Leben ihrer Freundin als Sekretärinnen in der noch jungen Hauptstadt Bonn...

Gegen-Geschichte schreiben

Im Jahr 2015 wurde in vielfältiger Weise an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung Deutschlands vom Faschismus erinnert. Doch die mit diesen Ereignissen eng verbundene Geschichte Schwarzer Deutscher, die aus den Beziehungen zwischen afroamerikanischen Soldaten und deutschen Frauen hervorgegangen ist, findet in der offiziellen Geschichtsschreibung kaum Beachtung. „Kinder...

Der Krieg in den Menschen

Die Geschichte spielt von Jänner bis Oktober 1954 im Nachkriegswien. Heinrich, Lydia und Dragan leben unter prekären Verhältnissen in einem Schuppen. Heinrich, das Heimkind hat den Krieg nicht verkraftet. Er traut den Menschen nicht, denn er denkt sich, dass der Krieg immer noch in den Menschen steckt. Er versucht, die...